Bücher

Die Marke zwischen Person und Prinzip

Buchkritik: „Identität – Das Rückgrat starker Marken“ von Franz-Rudolf Esch Wer behauptet, Marketing-Theorie sei abstrakt und nur etwas für Spezialisten, irrt sich. Schön längst ist sie im Mainstream und Alltag angekommen. Wie selbstverständlich schwadronieren Politiker über den „Markenkern“ ihrer Partei und Lebenshilfe-Ratgeber erzählen uns, dass sich jeder Mensch eine Marke werden soll. Konzepte der Marketing-Theorie…
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Standardsituationen der Werbekritik

Buchkritik: „Werbung – Nein Danke. Warum wir ohne Werbung viel besser leben könnten“ von Christian Kreiß Der Werbebranche weht ein stärker werdender Wind entgegen: Verbraucherschützer und Politiker in Berlin und Brüssel bemühen sich um Werbeverbote, in der öffentlichen Meinung ist ihr Ansehen schlecht. Jeder, der beruflich mit Werbung zu tun hat, muss sich damit auseinandersetzen…
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Zukunftstrends für die Gegenwart

Buchkritik: „Die 10 wichtigsten Zukunftsthemen im Marketing“ von Marcus Stumpf (Hrsg.) Wenn man Sie fragen nach den Themen fragen würde, die in Zukunft für das Marketing am wichtigsten seien – was würden Sie antworten? Haben Sie da eine klare Vorstellung? Schwirren Ihnen dazu Buzzwords wie Bienen im Kopf herum? Denken Sie an die vielen Trends,…
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Zahlen, Menschen, Bilder – die Lust auf Werbung machen

Buchkritik: Peter Turi (Hrsg.): „Werbung: Innenansichten einer verführerischen Branche“ (tur2 edition) Es gab mal eine Zeit, da hat Werbung Spaß gemacht. Werber waren cool, Agenturen waren inspirierende Arbeitsplätze, Anzeigen und Plakate waren Kunstwerke und Spots kleine Meisterwerke. In den letzten Jahren ist dieser Spaßaspekt immer mehr verloren gegangen – im Blick sind heute Geld, schlechte…
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Werbewirkung und ein bisschen mehr

Buchkritik: „Handbuch Werbeforschung“ von Gabriele Siegert, Werner Wirth, Patrick Weber und Juliane A. Lischka Viele Menschen, die im Marketing arbeiten, machen beim Stichwort Werbeforschung oft zwei Denkfehler. Nummer Eins: Werbeforschung wird mit Werbewirkungsforschung gleichgesetzt. Und Nummer zwei: Werbeforschung ist ein Thema für Marketingwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre. Beide Annahmen sind falsch. (mehr …)



Zwischen geistloser Routine und religiösem Ritual

Buchkritik: „Gewohnheiten und Rituale der Fernsehnutzung“ von  Teresa K. Naab Sicherlich kennt das: Man kommt von der Arbeit nach Hause und stellt den Fernseher an, nur um sich kurz abzulenken. Dabei ist es fast egal, was gerade läuft – auch die 100. Wiederholung einer Folge der „Simpsons“ reicht als Zerstreuung aus. Doch meist werden immer…
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Karina, die wahre Shopping-Queen

Buchkritik: „Markenerleben – Die Strategie im Hyperwettbewerb und Informationstsunami“ von Ralph Ohnemus Der Konsument muss im Mittelpunkt stehen – so kann man es in fast jeden Marketing-Buch lesen. Doch meistens steht der Verbraucher noch nicht einmal im Mittelpunkt der betreffenden Bücher – deren Held ist meist die Marke oder – noch schlimmer – die Marketing-Abteilung….
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Zwischen Musenkuss und Massenproduktion

Buchkritik: „Innovationsmanagement für neues Fernsehen“ von Tanja Deuerling Was waren das noch für Zeiten, als es nur zwei Fernsehsender in Deutschland gab, die nur nachmittags und abends Programm ausstrahlten. Die relativ wenigen gezeigten Sendungen erreichten eine relativ hohe Anzahl von Zuschauern. (mehr …)



Sherlock Holmes im Teenager-Bett

Buchkritik: „Small Data – Was Kunden wirklich wollen“ von Martin Lindstrom Martin Lindstrom gehört zu den Stars der der Marketing-Literatur, seine Bücher wie „Buy-o-logy“, in denen er Erkenntnisse aus dem Neuromarketing plakativ darstellt, verkaufen sich international hervorragend. Sein neuestes Buch ist in gewisser Weise eine Antithese zu seinen Neuromarketing-Bestsellern. (mehr …)



Unternehmensberatung für’s Private

Buchkritik: „Wege statt Irrwege“ von  Clayton M. Christensen et al. Der zur Zeit am meisten zitierte Management-Theoretiker ist Clayton Christensen. Mit seinem Buch „The Innovator’s Dilemma“ hat er beschrieben, wie „disruptive“ Technologien und Geschäftsmodelle ganze Branchen erschüttern und die etablierten Stammspieler vom Platz fegen, während neue Spieler ihre Chance nutzen. (mehr …)