Mit Kameras und Kernspin

„Mit Kameras und Kernspin: Neue Wege der Werbewirkungsforschung“ hieß das Thema der Working Session, an der ich teilnahm. Sie war Teil des 8. TV-Wirkungstages , der am 31. März 2011 in Düsseldorf stattfand. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Dr. Jochen Kalka. Mit dabei waren Prof. Dr. Christian Blümelhuber (ideenparc), Barbara Evans (Mediaplus Neuro Impact) und Olaf Rüsing (Rich Harvest). Rüsing und Blümelhuber hatten zuvor im Plenum jeweils ihre qualitativen Studien zur TV-Nutzung vorgestellt – ihre Präsentationen kann man sich als PDF ansehen.

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Kalka, Blümelhuber, Rüsing, Evans, Engel (v. links nach rechts)

Bei der Diskussion vertrat ich die These, dass ambitionierte Studien wie die von Blümelhuber und Rüsing wertvoll sind, weil sie unser Verständnis der Mediennutzer erweitern, aber für den Alltag in der Media- und Werbeplanung wenig konkrete Relevanz besitzen. Ähnliches gelte auch für die Studien zum Neuromarketing, die nicht automatisch den weniger aufwendigen herkömmlichen Methoden der Marktforschung überlegen sind.

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Zum Schluss wies ich noch darauf hin, wie wichtig die Ausbildung und das Training der Mitarbeiter in Agenturen und Marketing-Abteilungen ist: Je tiefer sie Werbewirkung und Mediennutzung verstehen, desto besser können sie ihre Entscheidungen treffen.

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